Rüstmeisterei und Kriegsvolk

Zur Stauferzeit gehören auch untrennbar die Ritter, Knappen, Bogenschützen und vieles mehr. Daher wurden innerhalb des Stauferzuges und der Staufersaga wichtige Gruppen, wie die Stadtwache von Schwäbisch Gmünd, die Ritter des Deutschordens oder die Tempelritter integriert, die den wohl bekanntesten Teil des Hochmittelalters in der Zeit des 12. und 13. Jahrhunderts darstellen.

Die Gruppierungen bestehen aus Rittern zu Pferde, Soldaten, Fußvolk und Bogenschützen und sind je nach Zugehörigkeit mit den entsprechenden Farben gekennzeichnet. So wird die Stadtwache in den traditionellen Gmünder Farben Rot und Weiß ausgestattet sein, während die Staufischen Ritter die Farben des Landes mit Schwarz und Gelb präsentieren. Einen besonderen Farbtupfer stellen die Sarazenen dar, die als Krieger deutliche Unterschiede in Rüstung und Farbwahl zu bieten haben.

Zu den Ausrüstungsgegenständen dieser Gruppierungen gehören unter anderem auch Kettenhemden, Helme, Schwerter, Morgensterne, Äxte, Pfeil. In der Rüstmeisterei werden Wege und Möglichkeiten gesucht, möglichst viele Ausrüstungsgegenstände durch bürgerschaftliches Engagement selbst herzustellen.

Gefertigt wird in der Rüstmeisterei in Straßdorf, Einhornstraße 113.

Als Gruppierungen haben sich die Bogenschützen, Helmbädscher, Katapult-Team, Panzermacher, Schmiede, Schreiner u. Zimmerleute, Schwertkämpfer und Wagenbauer in der Rüstmeisterei angesiedelt.

Jeden letzten Freitag im Monat, ab 18 Uhr findet in der Rüstmeisterei ein "Stammtisch" statt.

Ansprechpartner ist Frank Stühle email: