Passionsspiele auf dem Schönblick

        von Ute Meinke

Nach drei Jahren fanden erneut die Passionsspiele auf dem Schönblick zusammen mit dem Staufersaga Verein statt. In 30 Szenen, im lebendigen Dialog zwischen der Leidensgeschichte Jesu und dem Heute, zog der Autor und Regisseur Matthias Ihden das Publikum im Schönblick Forum erneut in seinen Bann.

Die großartige Musik im Theaterstück lieferte in unterschiedlichster Weise Adelheid Abt mit „musica salutare“. Alle Darstellerinnen und Darsteller bekamen durch das zeitlich angepasste Kostümbild von Gundi Mertens eine Authentizität. Die individuellen Farbgebungen, Faltenwürfe und kennzeichnenden Details der Gewänder unterstützten die Figuren in ihrer Wirkung und waren Ausdruck von Charakter und Haltung.

Angefertigt und gefärbt wurden alle Gewänder und Accessoires in der Gewandmeisterei des Staufersaga Vereins. Die großartige Unterstützung des Gewandung-Teams mit Ilona Rinderknecht, Anita Weber, Ursel Elrefaey, Uschi und Klaus Debler sowie dem Masken-Team mit Claudia Alka und Uschi Hamhaber wurden von allen Darstellern sehr wertgeschätzt.
Alle Mitwirkenden der Gruppe, welche die Bevölkerung Jerusalems in den Passionsspielen darstellten, aber auch einige Hauptdarsteller der Hohen Priester und Klerus waren bereits bei der Staufersaga 2012 dabei. Sie sind Mitglieder unterschiedlichster Gruppen wie Gewandmeisterei, Rüstmeisterei, Zünfte und Spielvolk des Staufersaga Vereins.

Auf diese Mitwirkenden konnten und können Matthias Ihden und Dietmar Waibel, Regieassistenz, zählen. Die fünfte und letzte Aufführung auf dem Schönblick war für alle Beteiligten von besonderer Intensität und verbunden mit großen Emotionen. Die Herzlichkeit im Haus, die man spürte, die fast familiäre Atmosphäre unter den Mitwirkenden und die besondere Energie haben sicher auch zum guten Erfolg beigetragen.

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