Der Fünfknopfturm verabschiedet sich in die Winterpause

        von Ute Meinke

Staufersaga-Verein (ssv). Der Fünfknopfturm war vom 14. Mai (Muttertag) bis zum 19. Oktober, Tag der Kulturen geöffnet.

Der Turm wurde während des Sommers stark frequentiert. Die Besucherliste reichte von Gästen aus Europa, den USA bis hin nach Japan. Alle Besucherinnen und Besucher zeigten sich sehr interessiert an der Staufergeschichte, die im Turm in den unterschiedlichen Ebenen erlebbar gemacht wird. Auch der Film zum historischen Theaterstück „ die Staufersaga“, der permanent in der Eingangsebene läuft, fand große Beachtung und Nachfrage.

Am letzten Öffnungstag des Fünfknopfturns gab es viele Darbietungen seitens des Staufersaga Vereins. Vor der Kulisse rot-weißer Zelte, zeigten verschiedene Gewerke ihr Wissen und Können über mittelalterliches Handwerk und Kultur. Flechtgebende aus der Gewandmeisterei, die Helmbätscher mit Rosen-ziehen aus Kupferblech, und ein Sarwürker, der zeigte wie das Feintuning der Kettenhemden-Herstellung funktioniert.

Die Rüstmeisterei war mit dem kleinen Katapult und verschiedenen Mitmachaktionen groß im Einsatz und die Ritterschaft zu Gmünd präsentierte einen Stand mit Waffen aus dem Mittalter und klärte darüber auf, welche Gewürze und Gemüsearten es im Mittelalter bereits gab.

Besonderes Highlight war die Kinderspiel-Straße mit Ringe-Werfen, Hygienestand, Ponyreiten. Auch die Feldküche war großer Anziehungspunkt; hier wurde auf loderndem Feuer eine würzige Suppe gekocht. Mit dem Tag der Kulturen am Fünfknopfturm verabschiedet sich der Staufersaga Verein bis zum nächsten Frühjahr, um dann den schönen Turm erneut glänzen zu lassen.

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